Im Interview: Franziska Noll, Mitarbeiterin der Frigosped – ehemalige Auszubildende

Ob in der Luft, auf dem Wasser, auf Straßen oder Schienen: Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung behalten immer den Überblick über Transportwege und Ankunftszeiten der Sendungen. Franziska Noll hat ihre Berufsausbildung bei uns bereits abgeschlossen. Welche spannenden Erfahrungen sie während dieser Zeit gesammelt hat, erzählt sie uns im Interview.

Redaktion: Hallo Frau Noll, stellen Sie sich bitte kurz vor.
Franziska Noll: Hallo, ich heiße Franziska Noll und bin 23 Jahre alt. Mein Berufswunsch stand schon früh fest: Als ich mein Abitur in der Tasche hatte, habe ich mich entschieden, eine dreijährige Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung zu machen. Ich wusste bereits, dass ich mit dieser Ausbildung später in verschiedenen Branchen arbeiten kann. Ob im Verkehrsbereich, im Gastgewerbe oder in der Veranstaltungsbranche – Logistik spielt einfach überall eine wichtige Rolle. Zusätzlich habe ich im August 2011 ein Studium zur Betriebswirtin an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie (VWA) in Koblenz begonnen, das ich im Juli 2014 abgeschlossen habe.

Redaktion: Warum sollte man sich bei Frigosped bewerben? Was schätzen Sie an Ihrem Ausbildungsbetrieb?
Franziska Noll: Zum Beispiel, dass man nach einer erfolgreichen Ausbildung in der Regel übernommen wird. Ich arbeite jetzt seit Mai 2014 im Finanzwesen - das macht mir richtig Spaß. Toll finde ich auch, dass alle Kollegen offen miteinander umgehen, das trägt zu einem guten Betriebsklima bei. Man merkt einfach, dass Frigosped ein mittelständisches Unternehmen ist, das sich seiner sozialen Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern bewusst ist: Einmal in der Woche treffen wir uns zum Betriebssport. Erst powern wir uns 45 Minuten lang beim Hallensport aus, dann gehen wir nochmal 45 Minuten laufen. Alles mit professionellem Trainer. Zudem konnte ich ja neben der Ausbildung das Studium zur Betriebswirtin machen. Da ich zum Ausbildungsende mein Studium noch nicht abgeschlossen hatte, war ich noch für ein Jahr Volontärin und wurde in dieser Zeit für alle Seminare und Prüfungen freigestellt.

Redaktion: Beschreiben Sie doch mal Ihren typischen Arbeitstag. Was waren Ihre Hauptaufgaben in der Ausbildung?
Franziska Noll: Ein wesentlicher Teil fand in der Disposition statt. Wenn ich morgens ins Büro kam, habe ich zuerst mit den Fahrern telefoniert und abgeklärt, ob sie ihren Zeitplan einhalten können. Falls es Probleme gab, informierte ich die Kunden. Zu meinen Aufgaben zählte zum Beispiel auch, die Anschlusstouren der Fahrer zu organisieren, Details über Transportbedingungen zu besprechen, Auftragsbestätigungen zu erstellen, Preise zu kalkulieren und zu verhandeln oder Fährbuchungen vorzunehmen.

Redaktion: Was waren die Highlights während Ihrer Ausbildung? Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
Franziska Noll: Für mich hatte jede Abteilung ihren Reiz. Der praxisnahe Bereich bei der Verladung von Waren im Lager oder bei der Fahrerabfertigung im Lagerbüro machte mir genauso viel Spaß wie die Arbeit in der Disposition oder in der Buchhaltung. Spannend fand ich auch die einwöchigen Ausbildungsstationen in unseren Niederlassungen Kehl und Lünen, wo ich jeden Tag in einer anderen Abteilung war. Am besten gefallen hat mir der direkte Kontakt zu den Fahrern und Kunden: Als Bindeglied zwischen beiden Parteien war ich maßgeblich daran beteiligt, dass Abläufe reibungslos funktioniert haben. Das war echt toll.

Redaktion: Welche Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen?
Franziska Noll: Bewerber sollten auf jeden Fall selbstständig arbeiten können, eine gute Auffassungsgabe haben, entscheidungsfreudig sein, Organisationstalent besitzen und Kommunikationsfähigkeit mitbringen. Außerdem sollte man gutes Englisch sprechen. Um auf die Wünsche der Kunden und Fahrer eingehen zu können, haben mir im Tagesgeschäft der Disposition vor allem meine Geduld und Flexibilität geholfen.

Redaktion: Vielen Dank für das interessante Gespräch!